Un court résumé sur le Caractère « Tomoko KUROKI » aiderait de nombreux fans d’anime et de manga à décider s’ils veulent ou non regarder cette série. Sais-tu ce qu’est un « Tomoko KUROKI » ? Alors n’hésite pas à ajouter une description à notre base de données en utilisant notre
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Source: www.anisearch.fr/character/37035Vor dem Übergang von der Mittelschule an die Oberschule hat sich Tomoko bereits detailliert die kommende Zeit vorgestellt: In Otome-Games hat sie ausgiebig die Oberschulzeit simuliert und plant die dortigen Erkenntnisse auf ihr eigenes Leben zu übertragen. Es steht für sie außer Frage, dass sie mit diesen Methoden innerhalb kurzer Zeit sehr populär werden wird. Nach zwei Monaten wundert sie sich jedoch, dass sie in diesem Zeitraum noch kein einziges Mal mit einem Jungen gesprochen hat – beim Nachgrübeln über dieses Phänomen kommt sie zu dem Schluss, dass es keinesfalls an ihr liegt, sondern dass die meisten Jungs in der Klasse oberflächliche Lustmolche sind und die Mädchen notgeile Schlampen. Bevor sie sich mit solchem Abschaum abgibt, bliebe sie dann doch lieber alleine.
In Tomokos Gedankenwelt herrscht meist eine Mischung aus Selbstbetrug und ätzendem Zynismus vor. Sie redet sich immer wieder ein, dass ihre Zeit noch kommen wird und dichtet allen anderen unterdessen jedwede schlechten Eigenschaften an oder wünscht ihnen einen grauenvollen Tod. Ihr Vorhaben, ein beliebtes und geselliges Mädchen zu werden, scheitert aber schon alleine daran, dass sie fremden Menschen gegenüber keinen Ton herausbekommt. Lediglich mit den Mitgliedern ihrer Familie kann sie normale Gespräche führen, weswegen sie ihren Bruder dafür einspannt, mit ihr Konversation zu trainieren – unter der Androhung, sie würde sonst Selbstmord begehen.
Ihr Selbstbild weicht drastisch von ihrem tatsächlichen Image ab: Was sie sich selbst an vermeintlich niedlichen Charakterzügen zuspricht, nimmt völlig absurde Züge an, denn tatsächlich wirkt sie auf andere ausgesprochen unattraktiv. Nicht nur wegen ihrer unkommunikativen Haltung, auch äußerlich steht es nicht gerade vorteilhaft für sie: Wilde, ungepflegte Haare, blasse Haut, dicke Ränder unter den Augen, kleingewachsen und gebückte Haltung sind schon eine schlechte Grundlage, die sie mit ihren eigenwilligen Stylingideen aber sogar noch zu verschlimmern vermag. In den seltenen Augenblicken, wo die Wirklichkeit ungefiltert zu ihr durchdringt, trifft es sie konsequenterweise wie ein Paukenschlag, so etwa, als sie sich nach Jahren zum ersten Mal wieder längere Zeit intensiv im Spiegel betrachtet und sich daraufhin übergeben muss.
Die dunklen Augenränder hat sie sich im Übrigen selbst zuzuschreiben, da sie ihre Freizeit nahezu ausschließlich am Computer oder mit Videospielen verbringt. Sie nutzt das Netz zur Recherche, wie sie ihre Probleme lösen kann, was natürlich nichts fruchtet, da sie ihre Situation noch nicht mal realistisch einschätzen kann oder will. Zum Beispiel leitet sie daraus, dass sie an der Mittelschule ganze sechs Mal in drei Jahren mit einem Jungen gesprochen hat, ab, dass sie dort eine sehr gesprächige Person gewesen ist. Wenn sie jedoch unmittelbar mit bevorstehender sozialer Interaktion konfrontiert wird, läuft in ihrem Kopf ein Film ab, wie alles nur Erdenkliche schief geht und sie am Ende scheitert. Ihre sorgsam entworfenen Szenarien funktionieren für sie nur, wenn sie sie im Vorfeld sorgfältig überlegt hat.
Quelle: www.anisearch.de/character/37035
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