
CipherDoodEditeur
#1Skelett wieder Willen
Du erwachst eines Tages in einer Welt der Schwerter und Magie im Körper deines übermächtigen Avatars. All deine Ausrüstung steht dir zu Verfügung allerdings hat die Sache einen Hacken, dein Avatar ist ein Skelett!! In dieser Situation findet sich unser Protagonist Arc wieder während er versucht zu verarbeiten was geschehen ist und wie jeder Otaku natürlich dem Traum einer wahr gewordenen Fantasiewelt auslebt.
Content Warnung: Der Anime beginnt direkt mit den ersten Sekunden mit einigen sehr harten Szenen. Explizite Gewaltdarstellung und eine sehr explizite versuchte Vergewaltigung einer Minderjährigen. Crunchyroll warnt ausdrücklich vor dem Inhalt und auch ich möchte warnen, dass diese Szenen für einige Zuschauer verstörend sein könnten.
Der Anime adaptiert die gleichnamige Light Novel aus der Feder von Enki Hakari, welche im Oktober 2014 auf der Self-Publishing Plattform "Shōsetsuka ni Narō" startete und seit Juni 2015 als Light Novel bei Overlap veröffentlicht wird. Zum Zeitpunkt der Rezension sind 10 Bände bisher veröffentlicht. Es gibt auch eine Manga Adaption und beide werden auch offiziell von Seven Seas ins englische übersetzt.
Handlung:
Arc erwacht eines Tages in einer ihm unbekannten Welt der Schwerter und Magie. Er steckt in seinem mächtigen Avatar, den er aus seinem Online Spiel kennt mitsamt seiner mächtigen Ausrüstung. Das wäre doch der Start eines sehr üblichen Isekai gäbe es da nicht einen Hacken, Arc's Avatar ist ein untotes Skelett!! Dazu entschlossen die wahre Gestalt seines Körpers zu verstecken macht er sich auf diese unbekannte Welt kennen zu lernen und eine Aufgabe zu suchen. Als Arc über das Schicksal der von Menschen misshandelten und unterdrückten Elfen kennen lernt, steht seine Aufgabe fest ihnen zu helfen an der Seite der mächtigen Elfen-Kriegerin Ariane. Allerdings was Arc nicht weis, dass er dabei in die Machtspiele der Königsfamilie in Rhoden und dem gespaltenen Kaiserreich Revlon hineingezogen wird.

Charaktere:
Arc ist ein Otaku und Nerd durch und durch. Sein erwachen in einer Fantasiewelt ist wie ein Traum der wahr wird und so lässt er es sich nicht nehmen diese Fantasien auszuleben. Sein übermächtiger Avatar und dessen Fähigkeiten machen ihm dabei auf der einen Seite das Leben leicht gegen seine Gegner aber auch gleichzeitig schwer, denn ein untotes Skelett kommt nicht wirklich positiv an. Arc merkt schnell, dass er keine Reue empfindet beim Tod von Verbrechern und Sklaventreibern, vielleicht eine Folge seines Wechsel in diesen Avatar. Allerdings hat er weiterhin die Moralvorstellungen über Recht und Unrecht eines Menschen aus unseren Modernen Zeiten. Wenn man ehrlich ist, ist Arc einem recht sympathisch auf einer Ebene zwischen Otaku mit seinen übertriebenen Reaktionen und wie er einsteht für seine Kameraden.
Ariane ist die starke Elfenkriegerin an seiner Seite. Es lässt sich nicht leugnen, dass ihr Charakterdesign vor allem den Blick auf ihre 2 sehr hervorstehenden Merkmale lenken soll. Allerdings ist Ariane nicht nur ein Blickfang sondern sehr wohl auch im Kampf begabt und weis sich zu wehren. Die stolze Kriegerin hat jedoch auch einen leichten Minderwertigkeitskomplex gegenüber ihrer großen Schwester. Etwas ungewöhnlich Mädchenhaft ist jedoch ihr Verhalten gegenüber dem süßen Ponta.
Ponta ist ein Geisterwesen, welches Arc auf seinen Reisen begleitet seit er ihn gerettet hat und seine Wunden behandelte. Eigentlich sind Geisterwesen recht scheu gegenüber Menschen jedoch gewinnt er schnell vertrauen gegenüber Arc und zeigt sich als Türöffner für Elfen und Bestienmenschen, die dadurch in ihm eine Person mit reiner Seele sehen.

Umsetzung:
Der Anime adaptiert die ersten 3 Bände der Light Novel, allerdings je weiter man in die Geschichte hineingeht umso mehr Anpassungen nimmt man vor. Es fällt stark auf, dass man nach Episode 1 mit jeder weiteren Episode die Gewaltdarstellung herunter fährt bis zu dem Punkt wo Charaktere die eigentlich sterben sollten für die Handlung plötzlich am Leben gelassen werden (Fürst Diento und sein Sohn). Es wirkt ein wenig merkwürdig warum Episode 1 beinahe unberührt die sexuelle- und physische Gewaltdarstellung aus der Vorlage übernimmt aber man danach immer weiter zurückfährt. Wollte man mit einem Schockmoment Zuschauer anlocken? Oder hat man nach der ersten Episode Kritiken bekommen? Vielleicht war auch die Stimmung im Produktionsteam gegen die Gewalt. Wenn ich persönlich etwas dazu sagen würde, die Gewalt ob nun physisch oder sexuell wirkte in der Light Novel für mich ein wenig ungewöhnlich hart wenn man bedenkt wie freundlich und humorvoll teilweise abseits davon vieles ist. Allerdings warum man Personen am Leben lässt die für die Handlung sterben sollten ist etwas merkwürdig, vor allem wenn sie nicht die einzigen sind.
Abseits dessen bemerkt man auch je weiter man voran schreitet, dass Ereignisse ganz entfernt werden aus der Handlung, vermutlich aus Zeitmangel. Bleibt Band 1 noch recht gut intakt (Episode 1-5), verschwindet in Band 2 (Episode 6-9) eine ganze Rettungsaktion einer Gefangenen, und Band 3 (Episoden 10-12) wird dann so extrem stark im Eiltempo durchlaufen und zusammen geschnitten, dass man den Band nur schwer wiedererkennt. Es scheint dieser Zwang auf 12-13 Episoden tut am Ende dem ganzen nicht so gut.
Davon abgesehen gibt es aber auch positives zu berichten. Die zweite Ebene der Erzählung, die Machenschaften in der Königsfamilie Rhoden wird recht gut eingearbeitet muss ich gestehen und zeigt den Zuschauern auf verständliche Weise das größere Bild des ganzen, welches Arc verwehrt bleibt. Es bringt dem ganzen zusätzliche Würze.
Auch optisch muss man dem Studio eingestehen geben sie sich Mühe. Man merkt zwar, dass man Bewegung meist eher durch Stillszenen, Kamerafahrten oder mal einem "Skillflash" ersetzt aber trotzdem kommt denke ich die angedachte Stimmung gut rüber. Auch der Wechsel hin und wieder zwischen 2D und 3D Charakteren fällt nicht störend auf. Die beiden Charaktermodelle sind sich doch so ähnlich das man den Wechsel nur bemerkt wenn man gezielt drauf achtet.
Das Opening sollten wir noch erwähnen, denn dieses ist recht speziell. Es ist sehr rockig und wird von Pellek gesungen. Einigen sagt der Name des Künstlers vielleicht etwas, denn Pellek ist eigentlich englischer Muttersprachler und produziert schon seit vielen Jahren Cover für Anime Titel meist in einem Glam-Rock oder Metal angehauchten Stil. Er selbst war erstaunt, dass seine erste Anfrage aus Japan für ein Opening dann doch auf Japanisch sein sollte 🤣

Fazit:
Kann man den Anime nun empfehlen? Hmm sagen wir es mal so, Arc mit seiner Otaku nerdigen Art ist einem schon sympathisch allerdings hat er auch ein paar Schwächen. Arc fehlt annähernd jegliche charakterliche Tiefe. Er folgt seinem Nerddrang und besiegt im Grunde alles ohne große Schwierigkeiten. Tiefe bringt eher alles drumherum, das Schicksal der Elfen und Bestienmenschen sowie die Intrigen und Machenschaften des Adel und der Königsfamilie. Allerdings geht davon auch einiges verloren wenn man in den letzten 3 Episoden so stark durch die Handlung rusht. Daher sagen wir einmal wenn ihr mit dem Schockmoment aus Episode 1 klar kommt können die Charaktere mit ihrer Art einem schon sympathisch sein und das Gerüst drumherum kann das Interesse aufrecht erhalten aber es ist kein Meisterwerk und hat auch ein paar Schwächen, daher bedingt empfehlenswert. Es ist auf alle Fälle kein Verlust eurer Freizeit und kann euch gut unterhalten aber es gibt Titel die einiges besser machen auch, wie sagt man so schön, über Durchschnitt aber weit nicht darüber hinaus.
Empfehlungen:
Du erwachst eines Tages in einer Welt der Schwerter und Magie im Körper deines übermächtigen Avatars. All deine Ausrüstung steht dir zu Verfügung allerdings hat die Sache einen Hacken, dein Avatar ist ein Skelett!! In dieser Situation findet sich unser Protagonist Arc wieder während er versucht zu verarbeiten was geschehen ist und wie jeder Otaku natürlich dem Traum einer wahr gewordenen Fantasiewelt auslebt.
Content Warnung: Der Anime beginnt direkt mit den ersten Sekunden mit einigen sehr harten Szenen. Explizite Gewaltdarstellung und eine sehr explizite versuchte Vergewaltigung einer Minderjährigen. Crunchyroll warnt ausdrücklich vor dem Inhalt und auch ich möchte warnen, dass diese Szenen für einige Zuschauer verstörend sein könnten.
Der Anime adaptiert die gleichnamige Light Novel aus der Feder von Enki Hakari, welche im Oktober 2014 auf der Self-Publishing Plattform "Shōsetsuka ni Narō" startete und seit Juni 2015 als Light Novel bei Overlap veröffentlicht wird. Zum Zeitpunkt der Rezension sind 10 Bände bisher veröffentlicht. Es gibt auch eine Manga Adaption und beide werden auch offiziell von Seven Seas ins englische übersetzt.
Handlung:
Arc erwacht eines Tages in einer ihm unbekannten Welt der Schwerter und Magie. Er steckt in seinem mächtigen Avatar, den er aus seinem Online Spiel kennt mitsamt seiner mächtigen Ausrüstung. Das wäre doch der Start eines sehr üblichen Isekai gäbe es da nicht einen Hacken, Arc's Avatar ist ein untotes Skelett!! Dazu entschlossen die wahre Gestalt seines Körpers zu verstecken macht er sich auf diese unbekannte Welt kennen zu lernen und eine Aufgabe zu suchen. Als Arc über das Schicksal der von Menschen misshandelten und unterdrückten Elfen kennen lernt, steht seine Aufgabe fest ihnen zu helfen an der Seite der mächtigen Elfen-Kriegerin Ariane. Allerdings was Arc nicht weis, dass er dabei in die Machtspiele der Königsfamilie in Rhoden und dem gespaltenen Kaiserreich Revlon hineingezogen wird.

Charaktere:
Arc ist ein Otaku und Nerd durch und durch. Sein erwachen in einer Fantasiewelt ist wie ein Traum der wahr wird und so lässt er es sich nicht nehmen diese Fantasien auszuleben. Sein übermächtiger Avatar und dessen Fähigkeiten machen ihm dabei auf der einen Seite das Leben leicht gegen seine Gegner aber auch gleichzeitig schwer, denn ein untotes Skelett kommt nicht wirklich positiv an. Arc merkt schnell, dass er keine Reue empfindet beim Tod von Verbrechern und Sklaventreibern, vielleicht eine Folge seines Wechsel in diesen Avatar. Allerdings hat er weiterhin die Moralvorstellungen über Recht und Unrecht eines Menschen aus unseren Modernen Zeiten. Wenn man ehrlich ist, ist Arc einem recht sympathisch auf einer Ebene zwischen Otaku mit seinen übertriebenen Reaktionen und wie er einsteht für seine Kameraden.
Ariane ist die starke Elfenkriegerin an seiner Seite. Es lässt sich nicht leugnen, dass ihr Charakterdesign vor allem den Blick auf ihre 2 sehr hervorstehenden Merkmale lenken soll. Allerdings ist Ariane nicht nur ein Blickfang sondern sehr wohl auch im Kampf begabt und weis sich zu wehren. Die stolze Kriegerin hat jedoch auch einen leichten Minderwertigkeitskomplex gegenüber ihrer großen Schwester. Etwas ungewöhnlich Mädchenhaft ist jedoch ihr Verhalten gegenüber dem süßen Ponta.
Ponta ist ein Geisterwesen, welches Arc auf seinen Reisen begleitet seit er ihn gerettet hat und seine Wunden behandelte. Eigentlich sind Geisterwesen recht scheu gegenüber Menschen jedoch gewinnt er schnell vertrauen gegenüber Arc und zeigt sich als Türöffner für Elfen und Bestienmenschen, die dadurch in ihm eine Person mit reiner Seele sehen.

Umsetzung:
Der Anime adaptiert die ersten 3 Bände der Light Novel, allerdings je weiter man in die Geschichte hineingeht umso mehr Anpassungen nimmt man vor. Es fällt stark auf, dass man nach Episode 1 mit jeder weiteren Episode die Gewaltdarstellung herunter fährt bis zu dem Punkt wo Charaktere die eigentlich sterben sollten für die Handlung plötzlich am Leben gelassen werden (Fürst Diento und sein Sohn). Es wirkt ein wenig merkwürdig warum Episode 1 beinahe unberührt die sexuelle- und physische Gewaltdarstellung aus der Vorlage übernimmt aber man danach immer weiter zurückfährt. Wollte man mit einem Schockmoment Zuschauer anlocken? Oder hat man nach der ersten Episode Kritiken bekommen? Vielleicht war auch die Stimmung im Produktionsteam gegen die Gewalt. Wenn ich persönlich etwas dazu sagen würde, die Gewalt ob nun physisch oder sexuell wirkte in der Light Novel für mich ein wenig ungewöhnlich hart wenn man bedenkt wie freundlich und humorvoll teilweise abseits davon vieles ist. Allerdings warum man Personen am Leben lässt die für die Handlung sterben sollten ist etwas merkwürdig, vor allem wenn sie nicht die einzigen sind.
Abseits dessen bemerkt man auch je weiter man voran schreitet, dass Ereignisse ganz entfernt werden aus der Handlung, vermutlich aus Zeitmangel. Bleibt Band 1 noch recht gut intakt (Episode 1-5), verschwindet in Band 2 (Episode 6-9) eine ganze Rettungsaktion einer Gefangenen, und Band 3 (Episoden 10-12) wird dann so extrem stark im Eiltempo durchlaufen und zusammen geschnitten, dass man den Band nur schwer wiedererkennt. Es scheint dieser Zwang auf 12-13 Episoden tut am Ende dem ganzen nicht so gut.
Davon abgesehen gibt es aber auch positives zu berichten. Die zweite Ebene der Erzählung, die Machenschaften in der Königsfamilie Rhoden wird recht gut eingearbeitet muss ich gestehen und zeigt den Zuschauern auf verständliche Weise das größere Bild des ganzen, welches Arc verwehrt bleibt. Es bringt dem ganzen zusätzliche Würze.
Auch optisch muss man dem Studio eingestehen geben sie sich Mühe. Man merkt zwar, dass man Bewegung meist eher durch Stillszenen, Kamerafahrten oder mal einem "Skillflash" ersetzt aber trotzdem kommt denke ich die angedachte Stimmung gut rüber. Auch der Wechsel hin und wieder zwischen 2D und 3D Charakteren fällt nicht störend auf. Die beiden Charaktermodelle sind sich doch so ähnlich das man den Wechsel nur bemerkt wenn man gezielt drauf achtet.
Das Opening sollten wir noch erwähnen, denn dieses ist recht speziell. Es ist sehr rockig und wird von Pellek gesungen. Einigen sagt der Name des Künstlers vielleicht etwas, denn Pellek ist eigentlich englischer Muttersprachler und produziert schon seit vielen Jahren Cover für Anime Titel meist in einem Glam-Rock oder Metal angehauchten Stil. Er selbst war erstaunt, dass seine erste Anfrage aus Japan für ein Opening dann doch auf Japanisch sein sollte 🤣

Fazit:
Kann man den Anime nun empfehlen? Hmm sagen wir es mal so, Arc mit seiner Otaku nerdigen Art ist einem schon sympathisch allerdings hat er auch ein paar Schwächen. Arc fehlt annähernd jegliche charakterliche Tiefe. Er folgt seinem Nerddrang und besiegt im Grunde alles ohne große Schwierigkeiten. Tiefe bringt eher alles drumherum, das Schicksal der Elfen und Bestienmenschen sowie die Intrigen und Machenschaften des Adel und der Königsfamilie. Allerdings geht davon auch einiges verloren wenn man in den letzten 3 Episoden so stark durch die Handlung rusht. Daher sagen wir einmal wenn ihr mit dem Schockmoment aus Episode 1 klar kommt können die Charaktere mit ihrer Art einem schon sympathisch sein und das Gerüst drumherum kann das Interesse aufrecht erhalten aber es ist kein Meisterwerk und hat auch ein paar Schwächen, daher bedingt empfehlenswert. Es ist auf alle Fälle kein Verlust eurer Freizeit und kann euch gut unterhalten aber es gibt Titel die einiges besser machen auch, wie sagt man so schön, über Durchschnitt aber weit nicht darüber hinaus.
Empfehlungen:
- Overlord: Das diese Empfehlung hier erscheint erstaunt wohl wenige was? Auch Ainz erscheint in einer Welt als Skelett und kennt kein Mitgefühl wenn es um seinen Vorteil und den seiner Gefolgsleute geht. Auch hat Overlord eine weitere Erzählebene jenseits des Protagonisten.
- Tsukimichi: Auch Makoto wird in eine Welt gerufen als extrem übermächtiger Held, allerdings genau wie Arc muss er sein Gesicht verstecken vor den Menschen und sich einen Platz in der Welt suchen.
La dernière édition du sujet a eu lieu le 23.06.2022 20:53.
Rezensionen – Skeleton Knight in Another World
