The Most Heretical Last Boss Queen (2023)

Higeki no Genkyou to Naru Saikyou Gedou Last Boss Joou wa Tami no Tame ni Tsukushimasu. / 悲劇の元凶となる最強外道ラスボス女王は民の為に尽くします。

Allemand Rezensionen – The Most Heretical Last Boss Queen: From Villainess to Savior

Ce sujet contient des critiques courtes et longues sur le Anime « The Most Heretical Last Boss Queen » et n’est en aucun cas le bon endroit pour des discussions générales ! Chaque message doit être une critique indépendante que tu as écrite toi-même. Chaque critique doit couvrir certains aspects essentiels : l’intrigue, les personnages et une conclusion personnelle. N’hésite pas à commenter les critiques existantes en utilisant la fonction de commentaire.
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Hier dreht es sich um Pride, der Endboss eines Videospiels. Das ganze Konzept, welches spätestens mit "My Next Life as a Villainess: Wie überlebe ich in einem Dating-Game?" groß wurde, erhält hier einen erfrischenden Ansatz: Im Körper der blutrünstigen Sadistin wird jemand wiedergeboren, welcher das Spiel kennt und nicht ihr eigenes Überleben sichern, doch ihr Verbleibendes Leben als gute Königin/Prinzessin/Schwester/Freundin verbringen möchte.

Der mit Abstand größte Kritikpunkt ist die Tatsache, dass der Anime nahezu Krampfhaft versucht, diese Prämisse einzuhalten. Pride hat jede Hoffnung auf ein Happy End oder auch nur aufs überleben verloren und so kommt es ihr nicht in den Sinn, dass sie nicht zur tyrannischen Sadistin aus dem Spiel wird, wenn sie nicht tyrannisch oder sadistisch ist. Dadurch entwickelt sich um sie eine Gruppe an Charakteren, die sie so verehren wie die aus dem Spiel sie hassten, was Pride aber nicht wirklich zu bemerken scheint. Es ist nervig, wenn so überhaupt nichts dafür spricht, dass etwas eine dunklere Wendung nehmen könnte, doch Pride selber die ganze Zeit darauf pocht, dass sie irgendwann zu einem Monster im Körper eines Menschen werden könnte.
Ansonsten nervt auch ein bisschen, dass es keine wirkliche 'Story' gibt und vor allem Gegner, Bösewichte, ein Endboss oder irgendwelche wirklichen Ziele nicht existieren. Auch wenn es nicht so wirkt, als hätten wir eine Reihe an sehr zusammenhangslosen Geschichten, fehlt so ein bisschen ein roter Faden, ein Grund dafür, zurück zum Anime zu kehren. Das resultiert leider auch in einer eher langweiligen letzten Folge, welche mehr wie eine After-Kredit Szene als ein Finale oder ähnliches wirkt.

Tatsächlich ist die Serie aber eigentlich genial. Zugegebenermaßen wird hier doch viel geredet, doch zumindest für mich gab es eine Perfekte Mischung aus Action, Intrigen und Emotionen. Es geschieht selten, dass ich bei einem Anime - einer Geschichte allgemein - wirklich mit Charakteren mitfühle, doch hier gab es nicht einen emotionalen Moment, wo ich nicht mit gebangt, mich ebenfalls gefreut oder sonst was habe. Es gab sogar Szenen, die mich nahe den Tränen brachten, was mir in nur sehr wenigen Geschichten überhaupt geschah.

Als Fazit muss ich zugestehen, dass ich lange schwangte, die Serie nicht noch besser zu bewerten, doch leider hat die letzte, langweilige und fast schon unnötige Folge einen sehr schlechten Nachgeschmack hinterlassen.
La dernière édition du sujet a eu lieu le 26.09.2023 01:32.
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Avatar: CipherDoodCookie titan
Editeur
#2
Eine weitere Wiedergeburt in einem Otome-Game

Wer Titel wie "My Next Life as a Villainess" oder "I’m the Villainess, So I’m Taming the Final Boss" gesehen hat, ist vermutlich schon einmal mit dem Konzept der Wiedergeburt in einem Otome-Game vertraut. Wo liegt der Unterschied nun hier? Das ist ziemlich simpel, The Most Heretical Last Boss Queen versucht es mehr mit ernsten Charakterdramen und grausigen Schicksalen, wobei man allerdings auch ein wenig am Rande zur Melodramatik sich bewegt.

Ein treffendes Ende für eine Tyrannin
Eines der größten Probleme der Light Novel Vorlage aus der Feder von Ten’ichi übernimmt leider auch der Anime, in seiner ersten Hälfte, wiederholende Handlungen aus verschiedenen Perspektiven. Unsere Protagonistin, Prinzessin Pride, war ursprünglich eine absolut sadistische Tyrannin, welche auf grausamste Art und Weise ihre Schwester und Untertanen quälte, wofür sie dann auch ihr gerechtes Ende fand, als titelgebender letzter Boss des Spiels. Die einst angehende Studentin, welche im Körper der Prinzessin landet, will dieses Schicksal abwenden. Dabei erleben wir meist aus den Erinnerungen von Pride, was normalerweise geschehen wäre, dann ihre Handlungen und Entscheidungen, um dies abzuwenden, und danach das Ganze noch einmal erneut aus der Sicht der betroffenen Person. Es ist ein bisschen schade, dass der Anime keinen Weg darum gefunden hat, dass dies ähnlich wie im Buch schon teilweise sehr repetitiv erscheint. Dazu muss man gestehen, fängt man irgendwann an mit den Augen zu rollen, wenn nach allem Pride weiterhin glaubt eines Tages doch noch zur ursprünglichen Tyrannin zu werden.

Ein neuer Weg
Auf der anderen Seite liegt in den ausführlichen Geschichten der Schicksale der einzelnen Protagonisten auch ein wenig die Stärke des Titels. Jede zentralere Figur hat seine eigene Geschichte, Motive, Vergangenheit, und Schicksale, was einem auch ein wenig erlaubt eine Bindung zu ihnen aufzubauen, mit ihnen mitzufühlen, mitzuleiden und sich zu freuen. Dies allerdings nur vorausgesetzt, dass man eine kleine Resistenz für etwas melodramatische und teils etwas klischeehafte Handlungen hat. Weil ich bin mir sicher, es gibt auch einige Zuschauer, die bei den Geschichten vermutlich nur mit den Augen rollen werden.

Ein wahrer "Last Boss"
Bei der Präsentation muss ich gestehen, bin ich ein wenig gespalten. Der Palast und Innenräume zeugen oft von recht viel Liebe für Details, auf der anderen Seite sieht man bei einigen Szenen in der Natur plötzlich einige Schwächen. Unter Umständen fehlte es vielleicht ein wenig an jemandem mit Erfahrung in dieser Richtung. Große Sprünge seitens bewegter Bilder, sollte man nicht erwarten, es wird eher mehr mit Standbildern gearbeitet oder kurzen Bewegungsabschnitten kombiniert mit Standbildern. Allerdings muss man gestehen, können diese Szenen eigentlich überzeugen und sind auf einem guten Niveau. Die Kombination funktioniert sogar in eher Actionreichen Abschnitten recht gut. Was leider auch etwas weniger positiv auffällt, ist der CGI Einsatz gegen Ende für die Fähigkeiten von Val. Ist zwar zu verschmerzen, aber fällt eindeutig etwas negativer auf.

Fazit:
Kann man "The Most Heretical Last Boss Queen" nun empfehlen? Sagen wir einmal bedingt. Die einzelnen Geschichten der Charaktere können einen schon packen, und durch die Handlung tragen, allerdings auch nur, wenn man eine kleine Resistenz gegen Melodramatik aufgebaut hat. Es ist ein bisschen schade, dass der Anime keinen Weg um die etwas repetitive Erzählweise der ersten Hälfte gefunden hat, und dass wir im Grunde enden, wenn der Cast durch ist und die Welt sich weiter öffnet, wenn andere Nationen dann ins Spiel kommen. Der Anime setzt die ersten beiden Bände der Light Novel um, welche aktuell 7 Bände umfasst und auf Englisch von Seven Seas (Airship) vertrieben wird.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Anime.

Bye, bye
La dernière édition du sujet a eu lieu le 21.09.2023 17:03.
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